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Forschung aktuell

Phosphor einsparen und Hennen richtig füttern

Die Kartzfehner Forschung befasst sich weiterhin mit den aktuellen Themen der Mast. So sind beispielsweise die Nährstoffaufnahme und -ausscheidungen der Pute seit der Novellierung der Düngeverordnung auf dem Prüfstand. Aktuelle Kartzfehner Versuche zur Einsparung von Stickstoff haben bereits gezeigt, dass kleine Stellschrauben bei der Rationsgestaltung vorhanden sind. Diese wurden im Rahmen der Kartzfehner Mästerstammtische 2019 ausführlich vorgestellt.

Neue Tests zur Reduktion von Phosphorgehalten im Futter bergen vielversprechende Ansätze, den P-Gehalt im Putenmist zu senken, ohne das Tierwohl und die Wachstumsleistung zu beeinträchtigen. Laufende Wiederholungen sollen zeigen, ob die Ergebnisse hieb- und stichfest sind und wie die Phosphorgehalte bestmöglich eingestellt werden können.

Parallel steht die Hennenfütterung auf dem Prüfstand. Wege, die Hennenhaltung wirtschaftlicher zu machen, können möglicherweise auch über die Fütterung führen.

Breite Untersuchungen zur Versorgung des Marktes mit passenden Zuchtlinien finden dauerhaft bei uns statt. Sowohl für die schweren Zerlegelinien als auch für langsamer wachsende Linien in Tierschutzlabeln und im Bio-Bereich laufen in den Kartzfehner Testställen vergleichende Prüfungen, so dass wir für jede Haltungsform Antworten liefern können.

Seit Anfang Juni stehen neue Tiere in der Testfarm, aus den laufenden Versuchen erhoffen wir uns weitere Antworten auf die drängendsten Fragen in der Putenhaltung.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu aktuellen Forschungsthemen, sprechen Sie uns gerne an!

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